Home
Live
Podcasts
Suchen

radioplayer.org
  1. Home
  2. Live
Einstellungen

Radio SRF 3
Radio SRF 3
Das Live- und Sportradio.
Zugehörige Podcasts
Input
Input
Neueste Podcasts-Folgen
Kinder zwischen Kulturen: Die grossen Fragen der Eltern
Kinder zwischen Kulturen: Die grossen Fragen der Eltern
Welche Sprache sprechen wir zuhause? Wo sollen wir wohnen? Welche Werte möchten wir unseren Kindern mitgeben? Wenn Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Eltern werden, müssen sie Fragen beantworten, die andere Familien gar nie stellen. «Input» porträtiert ein binationales Paar und eine Teenagerin.Jede dritte Ehe in der Schweiz ist binational. Mit der Geburt eines Kindes werden kulturelle Unterschiede oft erstmals konkret: Welche Sprache spricht man zu Hause? Welche Rolle spielen die Grosseltern? Wie wichtig sind Herkunft, Traditionen oder Religion?Alessio und Roxi standen genau vor solchen Fragen. Er ist in der Schweiz mit italienischen Wurzeln aufgewachsen, sie auf den Philippinen in einer chinesisch-philippinischen Grossfamilie. Gemeinsam mussten sie entscheiden, was sie ihren Kindern weitergeben wollen, worauf sie verzichten und wo ihre Kinder aufwachsen sollen.Die 19-jährige Janet kennt die andere Seite dieser Geschichte. Ihr Vater stammt aus Afghanistan, ihre Mutter aus Marokko. Sie erzählt, wie es ist, mit mehreren kulturellen Prägungen aufzuwachsen und welche Spuren das bis heute hinterlassen hat.____________________    Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.  ____________________  In dieser Episode zu hören  · Alessio, Vater von zwei Kindern, aufgewachsen in der Schweiz mit italienischen Wurzeln· Roxi, seine Frau, aufgewachsen auf den Philippinen mit philippinisch-chinesischem Familienhintergrund· Janet, junge Erwachsene, aufgewachsen zwischen marokkanischen, afghanischen und schweizerischen Einflüssen· Heidi Kolly, Beraterin bei der Fachstelle Frabina für binationale Familien____________________    · Autor: Silvan Zemp · Publizistische Leitung: Samuel Bürgler  ____________________    Das ist «Input»:  Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Best of Input: Kinder haben oder nicht?
Best of Input: Kinder haben oder nicht?
Persönliche Freiheit, Klimakrise, Weltlage: In der Schweiz entscheiden sich immer weniger Paare für eigene Kinder. «Input» sucht nach Gründen.Irina (34) und Michi (36) tragen die Frage schon seit mehreren Jahren mit sich herum – und doch bleiben sie unschlüssig. Mit ihrer Ambivalenz sind die beiden nicht allein: Die Geburtenrate in der Schweiz ist auf einem Rekordtief. «Die Frage lässt sich rational mit Argumenten nicht beantworten», sagt Philosophin Barbara Bleisch. «Und dennoch ist es richtig, sie sich zu stellen.» Ein «Input» über eine grosse persönliche Frage und ein gesellschaftliches Dilemma.Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.____________________In dieser Episode zu hörenIrina und MichaelFabiana, Aline, Karin und weitere Menschen aus der «Input»-CommunityBarbara Bleisch, Journalistin und Philosophin. Buch: «Kinder wollen». Hanser, 2023 ____________________Autorin: Julia LüscherPublizistische Leitung: Samuel Bürgler____________________Das ist «Input»:Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.____________________Diese Folge wurde zum ersten Mal am 22.4.2026 ausgestraht.
Notlösung Kinderzimmer: Mit 36 wieder bei den Eltern
Notlösung Kinderzimmer: Mit 36 wieder bei den Eltern
16 Jahre hat Vanessa nicht mehr bei ihren Eltern gelebt. Dann, mit 36, zieht sie aus finanziellen Gründen zurück. Plötzlich muss sie ihren Freiraum neu aushandeln. Marut, 33 Jahre alt, findet im «Hotel Mama» Halt und Freiheit. Doch auch bei ihm kehren alte Rollen zurück.Wenn Vanessa nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, verschwindet sie zuerst im Badezimmer. Dort hat sie kurz Ruhe vor den Fragen ihrer Mutter und ihres Stiefvaters. Mit 36 lebt sie wieder im Kinderzimmer, weil sie sich während der Pflegeausbildung keine eigene Wohnung mehr leisten kann. «Ihr müsst mich einfach machen lassen», sagt sie. Maruts Traum, Rettungssanitäter zu werden, platzt in einem Prüfungszimmer. Auch er kehrt zurück, findet im Elternhaus aber vor allem Halt. Marut geniesst das Leben bei den Eltern: «Man ist halt einfach das Kind – aber das ist ja schön.» Doch ganz ohne Diskussionen läuft es auch bei Marut nicht. __________________Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht aninput@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst.__________________In dieser Folge zu hören:- Vanessa Meier, angehende Pflegefachfrau - Marut Kiatprasert, Disponent - Jürgen Feigel, Familientherapeut ____________________- Autor: Mauro Flühler- Publizistische Leitung: Anita Richner____________________Das ist «Input»:Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Zwei Frauen, ein traditionelles Rollenbild
Zwei Frauen, ein traditionelles Rollenbild
Katja lebt als Hausfrau und Mutter, weil sie es sich schon immer so vorgestellt hat. Lea nennt sich Tradwife und zeigt ihr traditionelles Leben auf Social Media. Zwei Frauen, die ähnlich leben, aber etwas ganz Unterschiedliches daraus machen.Traditionelle Rollenbilder sind bei jungen Leuten wieder präsent, dies belegen verschiedene Studien. Zeitgleich wird auf Social Media dieses traditionelle Familienmodell zelebriert und zum Lifestyle gemacht. Tiktokerin Lea sagt: «Mein Mann ist der Kopf und ich will ihm ein schönes Zuhause bieten.» Katja lebt ein ähnliches Modell – ohne Social Media: «Es ist schön zuhause, aber es ist nicht immer so einfach.» Zwei Frauen, ein Rollenbild – aber zwei ganz unterschiedliche Lebenswelten.____________________ In dieser Episode zu hören - Lea Mayer, Bioanalytikerin - Katja, Hausfrau und Mutter____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:45) Intro(01:45 - 03:46) Was ist eine Tradwife?(03:46 - 05:29) Lea lebt traditionell(05:29 - 08:38) Der Mann als Ernährer(08:38 - 12:22) «Leader, Provider, Protector»(12:22 - 15:08) Wie frei ist diese Entscheidung?(15:08 - 18:49) Zwischen Lifestyle und Ideologie(18:49 - 22:40) Was denken junge Menschen?(22:40 - 26:02) Warum der Tradwife-Trend so erfolgreich ist(26:02 - 31:38) Katja: Hausfrau und Mutter(31:38 - 33:54) «Es ist auch einfach ein Job»(33:54 - 38:11) Finanzielle Abhängigkeit(38:11 - 42:34) Lea und das Spiel mit Social Media(42:34 - 43:51) Fazit und Aufruf
Eizellen einfrieren – Die Tücken des späten Kinderwunsches
Eizellen einfrieren – Die Tücken des späten Kinderwunsches
Social Freezing verspricht Frauen Zeit für den Kinderwunsch. Doch was steckt hinter dem Eizellen einfrieren und wer trägt die Verantwortung für das späte Kinderglück? «Input» begleitet zwei Frauen und zeigt: Zwischen Selbstbestimmung, Kosten und gesellschaftlichem Druck bleiben viele Fragen offen.Janina lässt mit 30 ihre Eizellen einfrieren – aus Vorsorge, ohne konkreten Kinderwunsch. Neun Jahre später wird sie Mutter: Social Freezing habe «Druck rausgenommen». Auch Léa entscheidet sich mit 36 dafür. Die Hormonbehandlung und Operation erlebt sie als «ungerecht» und fühlt sich bei der Familienplanung alleingelassen. Auch Ethikerin Mélanie Levy sieht «zwei Seiten einer Medaille». «Input» begleitet beide Frauen und fragt, was die Behandlung leisten kann, wie es sich anfühlt, den Kinderwunsch aufzuschieben, und welche Rolle Partner, Geld und Gesellschaft dabei spielen. __________________ Schick uns dein Feedback, deine Fragen oder Wünsche an input@srf.ch – und teil diese Folge mit deinen Freundinnen und Kollegen!__________________ In dieser Folge zu hören:- Janina, 39, Ärztin - Johann, 43, Architekt- Léa, 36, wissenschaftliche Mitarbeiterin- Mélanie Levy, Ethikerin und Juristin an der Universität Neuenburg, Vizepräsidentin der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK)__________________ Autor: Samuel KonradPublizistische Leitung: Anita Richer____________________
Nackte Haut, Apéro im Keller: Alltag im extremen Sommer
Nackte Haut, Apéro im Keller: Alltag im extremen Sommer
«Einmal habe ich kurzerhand meine Matratze gepackt und in der Waschküche geschlafen.», erzählt Martin aus Bern. Nathalie beobachtet auf der Strasse eine hochschwangere Frau im Bikini. «Wir müssen uns anpassen», sagt die Kulturwissenschaftlerin. «Und zwar schnell.»«Eigentlich ist das die Jahreszeit der Leichtigkeit», sagt Bettina aus Winterthur. «Diesmal fühlte sich die Sonne aber bedrohlich an.» Die Hitze hielt das ganze Land in Atem. Bäuerinnen und Pfleger gerieten in Not, Bauarbeiter ebenso. «Essen, Schlafen, Arbeiten: Der Klimawandel muss auch ein Kulturwandel sein», sagt Christine Lötscher, Kulturwissenschaftlerin an der Uni Zürich. Ein «Input» über das alltägliche Leben in extremer Hitze – mit Improvisation, Melancholie –und sogar Freude am Rekordsommer.__________________ Schick uns dein Feedback, deine Fragen oder Wünsche an input@srf.ch – und teil diese Folge mit deinen Freundinnen und Kollegen!__________________ In dieser Folge zu hören: - Nathalie, 40, Zürich- Ismael, 42, Luzern- Maria und Martin, 36, Bern- Bettina, 47, Winterthur- Christine Lötscher, Professorin für Populäre Kulturen, Universität Zürich____________________- Autorin: Julia Lüscher- Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________
Burnout in der Landwirtschaft: Wenn bauern krank macht
Burnout in der Landwirtschaft: Wenn bauern krank macht
Die Burnout- und Suizidrate in der Landwirtschaft ist deutlich höher als im Rest der Gesellschaft. Das hat viele Ursachen, traditionelle Wertvorstellungen verhindern, dass darüber gesprochen wird. Jetzt brechen zwei junge Bauern dieses Tabu.Pirmin Bötsch, 36, Gemüsebauer am Bodensee, erlebte seinen Zusammenbruch vor sechs Jahren. «Ich fühlte mich für alles verantwortlich, konnte mich nicht abgrenzen», erinnert er sich. Nach Wochen der Erholung kam er wieder auf die Beine, heute nimmt er sich kleine Auszeiten. «Auf dem Feld lege ich mich auf den Boden und schaue einen Kopfsalat an. Das gibt mir Ruhe», lacht er. Auch Ralf Kleger, 33, erlebte ebenfalls vor einigen Jahren auf seinem Bauernhof ein Burnout. «Ich versuchte lange, das alles allein zu meistern.Irgendwann war alles zuviel.» Auch ihm geht es wieder gut, aber den Hof hat er verpachtet.Stefan Paulus forscht an der Fachhochschule Ost in St. Gallen zum Thema «Burnoutprävention in der Landwirtschaft». In seinen Umfragen zeigt sich, warum viele Betroffene nicht über psychische Belastung reden oder Hilfe holen wollen.Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. __________________ In dieser Folge zu hören: - Ralf Kleger, 33, Zuzwil, SG, Landschaftsgärnter und Heilpraktiker- Pirmin Bötsch, 36, Salmsach, SG, Gemüsebauer - Stefan Paulus, 48, Arbeitsforscher an der Fachhochschule OST, St. Gallen - Besuchende am Wochenmarkt auf dem Bundesplatz in Bern ____________________- Autor: Michael Bolliger- Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Wenn Sex schmerzt: Zwei Frauen brechen ein Tabu
Wenn Sex schmerzt: Zwei Frauen brechen ein Tabu
Sex sollte schön sein. Für viele Frauen ist er mit Schmerzen verbunden. Ein Tabu: «Manchmal hatte ich das Gefühl, das geht nur mir so.» Zwei Betroffene erzählen, wie sie jahrelang litten, sich selbst hinterfragten und lernten, mit den Schmerzen umzugehen.«Ich war von mir und meinem Körper enttäuscht», erzählt Anna. Jahrelang hatte sie Schmerzen beim Sex. Tanja sagt: «Es fühlte sich an, als würde man in eine Wunde stechen.» Beide Frauen beschreiben Scham, Selbstzweifel und die Angst, Erwartungen nicht zu erfüllen. Damit sind sie nicht allein: Etwa jede fünfte Frau erlebt Schmerzen beim Sex. Die Sexualtherapeutin Karoline Bischof beobachtet in ihrer Praxis immer wieder, dass Betroffene die Schuld bei sich suchen. «Es ist in den Köpfen der Frauen drin, dass Schmerzen zum Sex dazugehören». «Input»-Autorin Anna Kreidler fragt nach, wie Betroffene mit diesem Druck umgehen. __________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. __________________ In dieser Folge zu hören: - Anna, 27 - Tanja, 35 - Karoline Bischof, Gynäkologin und Sexualtherapeutin __________________ - Autorin: Anna Kreidler - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Camping: Bezahlen fürs Schnarchen nebenan
Camping: Bezahlen fürs Schnarchen nebenan
Zu Hause wollen wir Platz, Komfort und Privatsphäre. In den Ferien stellen wir unser Zelt zwei Meter neben das nächste. Wir hören die Nachbarn schnarchen und mit etwas Pech auch beim Versöhnungssex. Und nennen das Ferien. Warum eigentlich?«Input»-Host Beatrice Gmünder campt selbst seit über 20 Jahren und will wissen, wer sich das freiwillig antut und was diese Menschen daran lieben. An der Maggia trifft sie Familien, Teenager und Camper, die von Freiheit, Einfachheit und Verzicht erzählen. Bis Campingplatz Veteran Peter Gisler diese schöne Erklärung ins Wanken bringt: Kühlschrank, Kaffeemaschine und Fritteuse reisen heute längst mit. Was also macht Camping zu Ferien?____________________ In dieser Episode zu hören - Tina- Raphi- Nicole- Allissa- Joel- Peter Gisler, ehemaliger Betriebsleiter des TCS-Campingplatzes Flaach____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Beatrice Gmünder; @beatricegmunder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Fehlender Elternteil – eine Lücke, die bleibt
Fehlender Elternteil – eine Lücke, die bleibt
Wie vermisst man einen Menschen, den man nie richtig kennenlernen durfte? Joya und Esther erzählen von einer Lücke, die sie bis heute begleitet.Joya, 24, verliert ihren Vater, als sie noch ein Kind ist: «Bilder im Kopf habe ich keine. Bilder vielleicht von Fotos, aber Bilder im Kopf habe ich keine». Regelmässig besucht sie sein Grab und versucht, sich jemanden auszumalen, den sie nie richtig kennenlernen hat. Esther war erst vier Monate alt, als ihre Mutter an einem Hirntumor starb. Erst Jahrzehnte später beginnt sie zu verstehen, wie sehr sie der frühe Verlust ihrer Mutter geprägt hat: «Ich habe plötzlich gemerkt, wie traurig ich bin, dass ich meine Mutter nicht kennengelernt habe. Da bin ich 45 gewesen.» In dieser Input-Folge erzählen Joya und Esther von offenen Fragen, fehlenden Erinnerungen und der Suche nach ihrer eigenen Herkunft.____________________ In dieser Episode zu hören - Joya- Esther- Rachel Ziegler, Psychiarerin und Psychotherapeutin, Ambulatorium Römerhof ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:41) Intro: Kann man jemanden vermissen, den man nie gekannt hat?(01:41 - 03:43) Joya: Aufgewachsen ohne ihre leiblichen Eltern(03:43 - 04:54) Esther: Die Suche nach ihrer verstorbenen Mutter(04:54 - 05:48) Vorgeburtliche Bindung und erster Verlust(05:48 - 07:49) Esther: Aufgewachsen mit Stiefmutter und Geschwistern(07:49 - 08:41) Herkunft prägt die eigene Identität(08:41 - 10:28) Joya: Die wenigen Erinnerungen an ihren Vater(10:28 - 12:53) Esther: Dokumente statt persönlicher Erinnerungen(12:53 - 14:09) Joya: Den Vater an wichtigen Lebensmomenten vermissen(14:09 - 14:44) Wie kleine Kinder mit Verlust umgehen(14:44 - 16:27) Autobiografisches Gedächtnis: Ab wann erinnern wir uns?(16:27 - 17:24) Joya: «Ich vermisse, wer er gewesen wäre»(17:24 - 20:07) Esther: Erst mit 45 trauert sie bewusst um ihre Mutter(20:07 - 20:46) Esther: Ein Foto ihrer Mutter(20:46 - 21:35) Kann Trauer Jahrzehnte später wieder auftauchen?(21:35 - 24:06) Esther: Die Mutter als idealisierte Vorstellung(24:06 - 25:53) Esther versteht heute die Entscheidung ihres Vaters(25:53 - 28:25) Esther sucht Menschen, die ihre Mutter gekannt haben(28:25 - 29:24) Joya: Soll sie ihre leibliche Mutter suchen?(29:24 - 30:58) Was fehlende Elternteile mit Identität machen(30:58 - 31:27) Fazit: Man vermisst auch, was hätte sein können(31:27 - 32:48) Aufruf